WdkK’13 - Der Freitag: Es ist Liebe!

Mickey Meinert liebt das Ambiente auf dem Dreiecksplatz! Ein Satz wie aus dem Bilderbuch der Emotionen einer Woche im Sommer 2013. Ben liebt das auch. Und Hans-Herrmann, Martin, Volker und Wendy. Jan, Stefan, Jana, Sara, Frank, Detlef und Jo lieben es schon seit Jahren. Nicht zu vergessen Peter, Udo, Brigitte, Katrin und Lisa. Kurzum: Grob überschlagen waren es in diesem Jahr gut 10.000 Besucher, die es in einer Woche auf den Dreiecksplatz zur Woche der kleinen Künste verschlagen hat – eben weil sie es lieben!

 

 

Es war der Tag der Danksagungen, der Liebesbekundungen und des Abschieds. Noch einmal zwei Bands und dann war es das schon wieder mit der „Woche“. Da macht sich hinter der Bühne schon mal etwas Wehmut breit. Bei denen, die das erste Mal dabei waren und das alles wohl noch ein paar Tage sacken lassen müssen. Und bei denen, die das Gefühl kennen, nun ein Jahr warten zu müssen, bis es weiter geht. Ein letztes Mal die Titelmelodie, ein letztes Mal die Ansage, ein letztes Mal genießen.

 

Das konnte man beim ersten Act des Abends gut. Denn anders als von vielen gewohnt kam der Freitag-Abend nicht als reiner Party-Abend daher, sondern bot zunächst einen eher weltoffenen Charakter. Die langjährigen Freunde Mickey Meinert und Cesar Anot präsentierten erstmalig ihr Duo-Projekt mit „Global Songs“, geprägt durch die Musik der Elfenbeinküste, der Heimat Anots, und die bunten Einflüsse der beiden weitgereisten Musiker. Teils träumerisch, vor allem aber geprägt durch zahlreiche Instrumenten- und Sprachenwechsel, verbreiteten sie gutgelaunte Weltmusik-Rhythmen während der letzten Sonnenstrahlen der „Woche“.

 

Danach war für den Vorstand die Zeit gekommen, sich vom Publikum zu verabschieden, wie sie es begrüßt hatten: Alle gemeinsam auf der Bühne, flankiert von den Programm-Machern Uli Twelker und Benni Bobe. Beide sind feste Mitglieder des Organisations-Teams und das ganze Jahre über mit der Vor- und Nachbereitung dieses Mega-Events beschäftigt. Neben dem Dank an Sponsoren, Mitglieder und Helfer war es vor allem das Publikum, dem für die immerwährende Treue gedankt wurde, bevor es auf der Bühne musikalisch weiter ging.

 

Dort übernahm Urgestein Tommy Schneller mit seiner Band das Kommando. Schon lange auf den Bühnen Europas unterwegs, ist die siebenköpfige Band vor allem den älteren Semestern durchaus ein Begriff. Endlich komplette Bläsersätze auf den Ohren – und eine tolle Mischung aus Blues, Funk und Soul begleitet uns zum Finale in die Nacht. Schneller selbst glänzt dabei mit seiner unverkennbaren Soul-Stimme und natürlich den mitreißenden Saxofon-Soli, die er immer wieder in die Stücke einbringt.

 

Spätestens nach dem „Blues For The Ladies“, bei dem der German Blues-Award-Gewinner mit schmalzig-jauchzendem Saxofon von der Bühne herunter stieg und improvisierend durch das Publikum schritt, entwickelte sich der Dreiecksplatz doch noch zur Partyzone. Auch heute wurde selbstredend getanzt – wie eigentlich an jedem Abend der Woche.

 

Und so gehen fünf aufregende Tage, Abende und Nächte zu Ende. Auch für mich war es einmal mehr eine lohnende Aufgabe, diese wunderbare Veranstaltung Nacht für Nacht in Wort und Bild zu fassen. Auf diesem Wege bedanke ich mich ganz herzlich für das Vertrauen auch des neuen Vorstandes in meine Arbeit. Und natürlich bei allen, die mir im Laufe der Woche per Mail, Facebook oder auch persönlich Rückmeldungen zu meiner Arbeit gegeben haben! Das motiviert, auch im kommenden Jahr wieder so intensiv dabei zu sein – VIELEN DANK!

 

Einmal ausschlafen haben sich nun alle verdient. Beim Einschlafen wird der ein oder andere sicherlich zufrieden an die tolle Zeit auf dem Platz denken. Und im Schlaf können wir dann schon vom nächsten Jahr träumen. Das ist Liebe!

 

In diesem Sinne: Gruß und Kuss!
Der Ben.

 

 

- Ben Hensdiek, GTownMusic OWL, für die Kulturgemeinschaft Dreiecksplatz -

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