Der Platz

Offizielle Eröffnung: BM Maria Unger lobt die Kulturgemeinschaft

 

Gemeinsam hatten die Stadt Gütersloh und die Kulturgemeinschaft Dreiecksplatz zur offiziellen Eröffnung des Dreiecksplatzes eingeladen. Am Sonntag, 18. Mai, 15 Uhr, war es dann soweit: Nicht nur zahlreiche »Baumpaten«, also die Spender der insgesamt 29 prächtigen neuen Linden rund um den dreieckigen Platz, waren der Einladung gefolgt, sondern auch viele Prominente, Anlieger und Freunde des Dreiecksplatzes. Bürgermeisterin Maria Unger bescheinigte der Kulturgemeinschaft Dreiecksplatz »hervorragendes bürgerschaftliches Engagement« und bedankte sich für den entscheidenden Anstoß des Vereins zur Sanierung des Platzes durch die Organisation der Spender, von denen jeder eine Stahltafel in der Größe eines Pflastersteins mit seinem Namen erhielt. Sie sind in das Pflaster der Friedrichstraße eingelassen.

Den letzten dieser Tafeln setzte Janusz Rowly von der bauausführenden Oelder Firma Westermann zusammen mit Maria Unger und dem 1. Vorsitzenden der Kulturgemeinschaft, Volker Wilmking unter dem Beifall der anwesenden Gäste ein – rund 150 werden`s wohl gewesen sein.
Eigens zu diesem Ereignis hatte die Kulturgemeinschaft für ein kleines Kulturprogramm gesorgt. So hörte das Publikum etwas in Gütersloh bisher Ungehörtes: Die Bielefelder Künstlerin Barbara Buchholz entlockte ihrem Theremin, einem elektronischen Musikinstrument, das aussieht wie ein liegendes Kofferradio, »elektrische«, sphärischeTöne. Faszinierend, wie sie diese Töne erzeugt: Das Instrument wird durch den Abstand beider Hände zu zwei Antennen berührungsfrei gespielt, wobei eine Hand die Tonhöhe, die andere die Lautstärke verändert. Dreimal trat Barbara Buchholz zu beeindruckenden Demonstrationen ihrer Kunst, die nur wenige Menschen auf dieser Welt beherrschen, auf.

Für eine Überraschung sorgte auch Micha-El Göhre, ebenfalls ein Bielefelder: Der Poetry-Slammer ist ein Wortakrobat mit enormem Tempo und viel Witz. Seine Geschichten, mit viel Temperament vorgetragen, sind ein Vergnügen. Die Zuschauer hatten ihren Spaß.
Nach den offiziellen Reden und den Künstler-Auftritten blieben die Gäste noch lange zusammen. Die Stadt hatte einen Getränkestand gesponsert, dazu gab es Häppchen vom Mohns-Park-Pächterteam. Alles in allem: eine rundum gelungene Veranstaltung bei strahlendem Sonnenschein. Das Wichtigste aber: Die Gütersloher haben ihr »Wohnzimmer« wieder!

 

 

 

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