Attacke! Die achtköpfige Band aus Australien hat ordentlich einen an der Waffel und zwar im allerbesten Sinn! Mit einem schier undefinierbaren Mix aus Flamenco, Ska, Folk, Jazz, Blues, Pop und Rock walzen sie jede stilistische Einordnung nieder, die ihnen säuberlich gestapelt in den Weg gestellt wird. Daraus entwickelt sich ein unwiderstehlicher Sound, der das Auditorium erstaunt und begeistert mitreißt. Warum das preisgekrönte
Kollektiv nicht nur Down Under, sondern längst auch in Europa gefeiert wird, liegt auf der Hand. Die außergewöhnlichen Shows sind das Maß der Dinge. Die hardcore gespielte Ukulele ist dabei nur ein Teil des wahnsinnigen Ganzen. Da tönen auch krachende Fanfaren mit ausgelassenen Bläserpassagen, rührige Balladen und großer Gesang von der Bühne – und zwischendrin drehen sie eben immer mal wieder durch. Darum nennen sie sich ja nicht umsonst „gefährlichste Ukulele-Band der Welt“.
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Mittwoch ist Bergfest. Und den tanzenden Soundtrack dazu knallt Riserva Moac auf die Bühne. Die Band zerlegt die Klischees des Italo-Pop in ihre Einzelteile und karrt jede Menge Musikstilistiken heran, die man nicht unbedingt mit Italien assoziieren würde. Die Kapelle begann 2003 als Folk-Rock-Band, die lokale Musiktraditionen mit Rock-Elementen mischte. Mittlerweile haben sich die Einflüsse in ihrer Musik vervielfacht und reichen von Hip Hop über Funk bis hin zu Polka und Jazz. So entsteht ein fröhlicher, wilder Genre-Mix, der besonders live seine mitreißende Kraft entfaltet. Die Ideen für ihre Songs suchen sie sich bei aktuellen politischen Themen wie Rassismus, ökonomischer Globalisierung oder Intoleranz. Und natürlich Amore - soviel Zeit muss dann doch sein. Die Italiener führen uns auf den musikalischen Gipfel des Berges, wo für ein ausgelassenes Fest genügend Platz zum Tanzen ist.
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